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III Internationaler Workshop

... Keramik - zentrale Quelle für Kulturellen Wandel im mitteleuropäischen Barbaricum

Poznañ, 27-29 September 2017
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Veranstalter: 

Instytut Prahistorii Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza w Poznaniu
Institut für Prähistorische Archäologie Freie Universität Berlin
Zespó³ badañ nad schy³kiem staro¿ytno¶ci Komitetu Nauk Pra- i Protohistorycznych PAN
Zak³ad Chemii Analitycznej Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza w Poznaniu
Centrum Archeologiczne Fundacji Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza w Poznaniu
EXC TOPOI Berlin


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Keramik ist die meistgefundene Quellengattung auf archäologischen Fundplätzen. Daher verwundert es nicht, dass sie einer der Hauptindikatoren zur Definition von taxonomischen Einheiten, den archäologischen Kulturen, wurde. Eine formale, technologische und stilistische Betrachtung der Überrreste von Keramikgefäßen ist in der Regel die Grundlage zu kulturellen und chronologischen Überlegungen. Bestimmte Ähnlichkeiten aufgrund von vergleichbaren, doch nicht immer gleichen Technologien bei der Fertigung bereiten jedoch große Probleme bei einer genauen Gliederung dieser Materialien. Es bestehen Zweifel, ob und, wenn ja, in welchem Maße das klassische Modell der Keramikanalyse ausreichend ist. Unter anderem auf diese Frage hoffen wir während unseres geplanten Treffens eine Antwort zu finden. Wir möchten aus verschiedenen Blickwinkeln Beschreibungen und Gliederungen von Keramik betrachten, vor allem jene, die auf modernen Analysemethoden im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlichen Disziplinen basieren. Wir hoffen, dass deren Vertreter eine große Gruppe unter den Teilnehmern unseres Treffens bilden werden.

Der geplante Workshop soll eine ungezwungene Diskussion nicht nur über die kulturellchronologische
Identifizierung von Keramik der Eisenzeit in Mitteleuropa ermöglichen, sondern auch zur konkreten Nutzung von Keramik, ihre ökonomische Bedeutung und ihre Aussagemöglichkeien zur sozialen Gliederung von Gesellschaften. Anhand von Autopsie wollen wir versuchen herauszufinden, welche Analysemethoden am besten jene Merkmale bestimmen lassen, die als unabhängige Faktoren zur Definition von Andersartigkeiten beitragen, die wiederum Basis für eine Verifizierung gegenwärtig angewandter kultureller und chronologischer Gliederungen des Materials aus dem mitteleuropäischen Barbaricum sind.
Die Diskussion soll zu einer konstruktiven Quellenkritik führen und eine Falsifizierung von
Forschungspostulaten verhelfen. Auf dieser Basis werden wir versuchen, einen modernen Analyseansatz für Gefäßkeramik zu erarbeiten, der interdisziplinäre Studien zur Töpferei während der letzten vorchristlichen und der ersten nachchristlichen Jahrhunderte in Mitteleuropa einschließt.

Wir möchten anregen, auch Fundmaterial nach Poznan zu bringen, um unser Treffen wieder
zu einer echten Keramikwerkstatt werden zu lassen.
 
 

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OPIEKA NAD STRON¡: ANDRZEJ LESZCZEWICZ